Themes und Plugins: Bludit sauber erweitern, ohne den Core zu verbiegen
Themes gehören nach bl-themes, Plugins nach bl-plugins. Wer Hooks und Theme-Helper nutzt, hält eigene Erweiterungen updatefreundlicher.
Ein schneller Core-Hack kann ein Problem heute lösen und beim nächsten Update ein neues erzeugen. Bludit bringt deshalb zwei klare Erweiterungspunkte mit: Themes für die Darstellung und Plugins für zusätzliche Logik.
Die Grundstruktur ist absichtlich klein. Ein Theme braucht mindestens Metadaten, Sprachdaten und eine index.php; Plugins besitzen ebenfalls eine definierte Struktur mit plugin.php, Metadaten und Sprachen.
Theme: Darstellung und Templates
bl-themes/mein-theme/metadata.jsonbeschreibt Version und Kompatibilität.languages/*.jsonenthält Name und Beschreibung.index.phpist der Einstiegspunkt; weitere PHP-, CSS- und JS-Dateien können beliebig organisiert werden.
Plugin: Verhalten und Hooks
Plugins können sich an Hooks wie siteHead, siteBodyBegin, pageBegin, pageEnd oder Admin-Hooks hängen. Ein Theme sollte diese Hooks an sinnvollen Stellen aufrufen, damit Erweiterungen nicht ausgesperrt werden.
Warum das für Gutenberg wichtig ist
Auch ein Gutenberg-Port gehört technisch besser in ein Plugin als in den Bludit-Core. Der Editor kann dann die Admin-Hooks nutzen, Medienadapter bereitstellen und Frontend-CSS ergänzen, ohne Kernklassen dauerhaft zu verändern.