Praxisblog rund um Bludit

Das ausführliche Handbuch für Bludit, Themes, Plugins und Hooks

Ausführliche Bludit-Tutorials: Installation, Flat-File-Architektur, Gutenberg, Theme- und Plugin-Entwicklung, Uploader, Hooks, API, Sicherheit und Fehlerdiagnose.

Empfohlen Grundlagen

Warum Bludit anders tickt: Flat-File statt SQL

Bludit speichert Inhalte, Einstellungen und Indizes in Dateien. Das macht Backups leicht – verlangt aber ein anderes Denken als bei klassischen SQL-CMS.

Bei vielen Content-Management-Systemen beginnt die Installation mit einer Datenbank. Bei Bludit nicht: Inhalte und interne Daten liegen im Dateisystem. Genau das ist der Kern des Flat-File-Ansatzes.

Die offizielle Dokumentation beschreibt bl-content als den entscheidenden Ordner: Dort liegen Datenbanken im JSON-Format, Seiteninhalte, Uploads und Plugin-Workspaces.

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Empfohlen Installation

Bludit 3.22 installieren: vollständige Anleitung vom Upload bis zum ersten Backup

Schritt für Schritt: Voraussetzungen, Upload, Unterverzeichnis, RewriteBase, erster Login, Funktionstest und Backup.

Bludit lässt sich ohne Datenbankserver installieren. Trotzdem lohnt eine saubere Vorbereitung: PHP-Version und Module prüfen, Zielverzeichnis festlegen, Rewrite-Verhalten verstehen und vor dem ersten Login bereits entscheiden, ob die Installation im Domain-Root oder in einem Unterverzeichnis liegt.

Dieses Tutorial führt eine Neuinstallation so durch, dass später Themes, Plugins, Uploads und Gutenberg sauber funktionieren. Es orientiert sich an Bludit 3.22 und an der aktuellen englischen Dokumentation, die PHP 8.0 oder höher sowie mbstring, GD, DOM und JSON nennt.

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Praxis & Fehlerbehebung

Bludit im Unterverzeichnis: Wenn /admin oder schöne URLs 404 liefern

Eine Installation unter /bludit/ funktioniert meist sofort. Wenn Admin-Seiten oder Pretty URLs scheitern, lohnt zuerst der Blick auf RewriteBase und die Server-Rewrite-Regeln.

Bludit lässt sich problemlos in einem Unterverzeichnis installieren, zum Beispiel unter https://example.org/bludit/. Genau dort entsteht aber auch ein klassischer Stolperstein: Die Rewrite-Basis passt nicht zur tatsächlichen Installation.

Die offizielle Installationsanleitung weist darauf hin, dass bei manchen Hostern die .htaccess angepasst werden muss.

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Praxis & Fehlerbehebung

Bilder und Medien: Uploads, Thumbnails und IMAGE_RESTRICT verstehen

Bludit kann Bilder hochladen und Vorschaubilder erzeugen. Wenn das scheitert, sind PHP-GD, Uploadlimits und der tatsächliche Speicherpfad die ersten Prüfstellen.

Bilder wirken im Editor wie eine Kleinigkeit, technisch greifen aber mehrere Ebenen ineinander: Browser-Upload, PHP-Limits, Dateiprüfung, Bildverarbeitung und schließlich der Speicherort im bl-content-Baum.

Bludits Dokumentation beschreibt den üblichen Ablauf direkt im Editor: Bild auswählen, hochladen und anschließend in den Inhalt einfügen.

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Gutenberg & Inhalte

Pagebreak, Weiterlesen und Gutenberg: So bleibt der Teaser kurz

Der Bludit-Marker <!-- pagebreak --> trennt Startseiten-Teaser und Volltext. Das Theme muss diese Trennung aber auch wirklich über contentBreak() respektieren.

Ein langer Beitrag gehört auf der Startseite meist nicht komplett ausgeschrieben. Bludit besitzt dafür einen eigenen Trenner: <!-- pagebreak -->. Oberhalb steht der Teaser, darunter der Rest des Beitrags.

Wichtig: Die offizielle Dokumentation weist darauf hin, dass die Funktion vom verwendeten Theme unterstützt werden muss.

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Themes

Themes und Plugins: Bludit sauber erweitern, ohne den Core zu verbiegen

Themes gehören nach bl-themes, Plugins nach bl-plugins. Wer Hooks und Theme-Helper nutzt, hält eigene Erweiterungen updatefreundlicher.

Ein schneller Core-Hack kann ein Problem heute lösen und beim nächsten Update ein neues erzeugen. Bludit bringt deshalb zwei klare Erweiterungspunkte mit: Themes für die Darstellung und Plugins für zusätzliche Logik.

Die Grundstruktur ist absichtlich klein. Ein Theme braucht mindestens Metadaten, Sprachdaten und eine index.php; Plugins besitzen ebenfalls eine definierte Struktur mit plugin.php, Metadaten und Sprachen.

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Wartung & Updates

Updates und Backups: Warum bl-content dein wichtigster Ordner ist

Vor Core-, Plugin- oder Theme-Updates sollte mindestens bl-content gesichert sein. Bei individuellen Themes und Plugins reicht ein blindes Überschreiben des Webroots oft nicht.

Ein Update ist dann entspannt, wenn man zurück kann. Bei Bludit ist die wichtigste Sicherungsregel ungewöhnlich einfach: bl-content enthält die Inhaltsdaten, Uploads und viele Plugin-Daten und gehört deshalb vor Änderungen ins Backup.

Wer eigene Themes und Plugins entwickelt, sollte zusätzlich genau diese Verzeichnisse sichern oder versionieren.

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Sicherheit

Sicherheit 2026: Warum eine aktuelle Bludit-Version wichtig bleibt

Bludit 3.20 und 3.22 enthielten konkrete Sicherheitskorrekturen. Wer API, Uploads oder mehrere Benutzer einsetzt, sollte Release Notes genauso ernst nehmen wie neue Funktionen.

Bei einem kleinen Flat-File-CMS kann leicht der Eindruck entstehen, Updates seien weniger wichtig als bei einem großen System. Das Gegenteil ist sinnvoller: Auch Bludit besitzt Uploads, Benutzer, Sessions, Plugins und optional eine API – also typische sicherheitsrelevante Angriffsflächen.

Im Release 3.20 wurde unter anderem eine authentifizierte Datei-Upload-Schwachstelle geschlossen. Bludit 3.22.0 brachte später eine weitere Sicherheitskorrektur zur Invalidierung von Sessions deaktivierter Benutzer.

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