Bludit Debugging: 500, 404, kaputte Plugins, Themes und Uploads systematisch eingrenzen
Eine Fehlerdiagnose-Methode für Hosting, PHP, Rewrite, Themes, Plugins und JSON.
Bei Bludit-Fehlern hilft systematisches Eingrenzen mehr als blindes Neuhochladen. Der Kern ist klein genug, dass man den Fehlerpfad meist schnell auf PHP, Rewrite, Theme, Plugin oder Dateirechte reduzieren kann.
1. Fehlerklasse bestimmen
| Symptom | Erste Prüfung |
|---|---|
| HTTP 500 / weiße Seite | PHP-Error-Log, Syntax, inkompatibles Plugin |
| 404 nur bei Pretty URLs | .htaccess, RewriteBase, mod_rewrite |
| Admin funktioniert, Frontend kaputt | aktives Theme, Theme-PHP, Theme-Hooks |
| Frontend funktioniert, Admin kaputt | Admin-Hook/Plugin, Session, CSRF |
| Bilder ohne Thumb | GD, Schreibrechte, Uploadlimit |
| ein Plugin fehlt in Liste | Ordnerstruktur, metadata.json, Sprachdatei, PHP-Klasse |
2. Entwicklerbereich
Bludit dokumentiert einen versteckten Entwicklerbereich unter /admin/developers. Dort lassen sich PHP-Konfiguration, geladene Extensions, Servervariablen und Bludit-Konstanten kontrollieren. Gerade bei Hosting-Unterschieden ist das wertvoll.
3. Plugin isolieren
- Backup erstellen.
- Zuletzt installierte Erweiterung deaktivieren.
- Fehler erneut testen.
- Wenn der Fehler verschwindet, Plugin-Code und verwendete Hooks prüfen.
- Wenn nicht, Theme testweise auf ein bekannt funktionierendes Theme umstellen.
4. Syntax lokal prüfen
php -l bl-plugins/mein-plugin/plugin.php
php -l bl-themes/mein-theme/index.php
5. JSON prüfen
Bludit hängt stark von JSON-Dateien ab. Ein fehlendes Komma in metadata.json oder einer Sprachdatei kann eine Erweiterung unsichtbar machen oder Warnungen auslösen. JSON mit einem Parser validieren, nicht nur „mit dem Auge“.